2 Mitglieder der Sektikon Christa Baumann und Max Altmannshofer

waren mit den Skiern am  Vater der Eisberge   -   Mustagh Ata 7546 m

 

In einer selbst organisierten Expedition unter der Leitung von Markus Prechtl brachen 18 Österreicher und 10 Deutsche am 14.6.08 ins Pamir Gebirge auf. Mit dabei die beiden DAV-Sektionsmitglieder Christa Baumann und Max Altmannshofer.

 

Markus Prechtl und Christa Baumann

 

Am 14.6.08 ging es zuerst über Moskau nach Bischkek der Hauptstadt von Kirkistan. Von dort machte sich die Gruppe mit dem Bus auf dem Weg, um das 1200 Km entfernte Ziel zu erreichen. Zuerst ging es auf dem uralte Handelsweg der Seidenstraße quer durch das Hochland zur 600 Km entfernten Chinesischen Grenze, welche sich auf dem 3762m hohen Torugart Pass befindet.

 

Seidenstraße von Bischkek nach Kashka

 

Nach einer Einreiseprozedur ungeahnten Ausmaßes ging es weiter auf der holperigen Schotterstasse in die 200 Km weit entfernte alte Handelsstadt Kashka. (350000 Einw.) Die Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks liegt ganz im Westen Chinas in der Provinz Xinjan. Hier am Rande der Taklamakan Wüste kreuzen sich die Seidestraße und der Karakorum Highway.

 

Stadt Kashka in der Provinz Xinjan im Westen Chinas

 

Nach einer Nächtigung ging es tags darauf mit Bus und LKW, auf dem das gesamte Gepäck geladen war, auf dem Highway weiter zum 200 Km entfernten und auf 3600m hoch gelegen Karakul See, in dem sich der ganze Berg in seiner vollsten Schönheit spiegelte.

 

3600m hoch gelegen Karakul See

 

Nach einer Nächtigung in einer Yurte war der Endspurt zum Basislager angesagt. Wie fast täglich musste wieder mal ein Checkpoint durchlaufen werden, bevor  das gesamte Gepäck von 1000Kg auf Kamele umgeladen wurde. Nach einem 3h Fußmarsch erreichte die Gruppe das 4500m hoch gelegene Basecamp.

 

4500m hoch gelegene Basecamp

 

Nach einem Akklimatisationstag, wurden die ersten Hochlager angelegt. Es gab Zwei unterschiedlich Strategien. Die Speedleute, bei denen auch Christa Baumann

 

Christa Baummann kurz vor dem Hochlager1 5900m

 

 

 

dabei war, errichteten 2 HL das Erste auf 5700m und das Zweite auf 6800m. Für die Gemütlicheren unter ihnen Max Altmannshofer dabei war, verfolgenden eine 3 HL Strategie. Das erste Lager war auf 5300m das Zweite auf 6200m und das Dritte auf 6900m.

 

Max Altmannshofer im Hochlager1 5900m

 

Nachdem der Wetterbericht eine Wetterverschlechterung vorher sagte, versuchte die Speedgruppe bereits nach 7 Tagen den Gipfel. Unter den 7 glücklichen Gipfelstürmern war auch Christa Baumann. Leider waren dies die einzigen die den Gipfel erreichten.

 

Helmut Hackl auf dem Gipfel 7546m

 

Max Altmannshofer musste auf 6200 m krankheitsbedingt nach einen schweren Schneesturm umdrehen.

Ein Besteigungsversuch anderer Teilnehmer wurde von den Chinesischen Behörden verhindert. 5 Tage vor der offiziellen Abreise tauchten 30 Chinesen mit einem Schreiben

 

Das Schreiben der Chinesischen Behörden

 

der Behörden auf, dass innerhalb 24h der Berg zu räumen sei. Was der tatsächlich Grund war, ob Schikane der Behörden oder Machtkämpfe der Agenturen konnte die Gruppe nicht heraus finden.

So ging es 4 Tage früher als geplant zurück nach Kashka. Die verbliebene Zeit wurde noch mit einen Ausflug und Nächtigung in der Taklamakan Wüste,

 

Taklamakan Wüste

 

sowie umfangreichen kulturellen Besichtigungen und Einkäufe in der von überwiegen Uiguren bewohnen Stadt genutzt.

Nach knapp 4 Wochen ging es über den Anreiseweg wieder zurück in die Heimat.

 

alle Teilnehmer in Hintergrund der Mustagh Ata.

 


Zeitungsbericht von Helmut Hackl

Bericht in pdf-Format"

 

 

Bericht: Altmannshofer